Aktuell

WWF kritisiert Lebensmittelverschwendung

(30.06.2015) Mit einer neuen Studie hat der World Wide Fund For Nature (WWF) Deutschland auf die anhaltende Problematik der Lebensmittelverschwendung und deren Auswirkungen auf den Flächenverbrauch aufmerksam gemacht. Unter dem Titel "Das große Wegschmeißen" legte die Umweltorganisation Mitte Juni eine Analyse zum Umfang der Lebensmittelverschwendung und den Möglichkeiten der Vermeidung vor. In Deutschland gingen jährlich mehr als 18 Millionen Tonnen an Nahrungsmitteln verloren. Etwa zehn Millionen Tonnen davon halten die Naturschützer für vermeidbar, beispielsweise durch ein verbessertes Management entlang der Wertschöpfungskette, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten. Durch diese Einsparungen würden rund 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche weniger benötigt und gleichzeitig Treibhausgasemissionen in Höhe von 48 Millionen Tonnen vermieden. Als verbindliches Ziel solle die Lebensmittelverschwendung in den kommenden Jahren um die Hälfte verringert werden. Rund 60 Prozent des Lebensmittelabfalls würden entlang der Wertschöpfungskette vom Produzenten bis hin zu Großverbrauchern verursacht. Der WWF startete eine entsprechende Petition und sprach sich für mehr Forschung in dem Bereich aus. Diese sollte sich aber nicht nur auf die bessere Quantifizierung der Verluste beschränken; vielmehr müssten auch die Gründe für Verluste geklärt werden.

Neues Biogütesiegel für österreichisches Weingut

(29.06.2015) Das Weingut Weiss im Burgenland erhält als erstes Weingut Europas das Biogütesiegel "Ecowellness" für histamin- und fructosefreien, vegan zubereiteten Wein und für gelebte gesundheitliche und soziale Standards. Die Inhaber des österreichischen Weingutes, die Brüder Christian und Thomas Weiss (30), unterzeichneten jüngst den Lizenzvertrag für das Gütesiegel. Der Kontrollvertrag wird mit der Austria Bio Garantie abgeschlossen, die den Standard, der von der IFOAM zugelassen ist, auditiert, heißt es in einer Mitteilung der Integrated Art Holding AG, die das Siegel vergibt. Neben den Normen der EU-Ökoverordnung, welche Pestizide, Herbizide und gentechnisch verändernde Substanzen ausschließt, fordert der Lizenz- und Kontrollvertrag zusätzlich die Labornachweise an für die Freiheit von Histamin, Fructose und Sorbit und – wo möglich - auch schwefelreduzierte und vegane, ohne Eiweiß geklärte Weine. Das Weingut muss auch soziale und gesundheitsfördernde Maßnahmen für Geschäftsführung und Mitarbeiter kontrollieren lassen als auch Recycling- und C02- Kriterien beachten.

Neue BioBoden Genossenschaft

(25.06.2015) Die Ende April gegründete BioBoden Genossenschaft hat sich das Ziel gesetzt, die Flächen für Biolandwirtschaft auszuweiten. Dafür erwirbt sie für Biobauern zusätzliche Flächen oder ganze Betriebe und stellt sie ihnen langfristig zur Verfügung – mit der Auflage, sie nach den Grundsätzen eines Ökoanbauverbandes zu bewirtschaften. Das erworbene Land oder die Höfe werden einerseits verpachtet, andererseits betreibt die BioBoden Genossenschaft ebenso selbst Landwirtschaft. Um dies zu bewerkstelligen, will BioBoden möglich viele Menschen zum Mitmachen bewegen. Die Genossenschaft mit Sitz in Rothenklempenow (Mecklenburg-Vorpommern) wird getragen von Privatpersonen und einem breiten Bündnis: GLS Treuhand, GLS Bank und Stiftung Evidenz sowie die Naturkostbranche von Bauckhof bis Zwergenwiese unterstützen das Anliegen der Genossenschaft.

Europas Biobranche stellt Vision 2030 vor

(19.06.2015) Beim 9. Europäischen Kongress für ökologische Landwirtschaft im lettischen Riga stellte Europas Biobranche ihre Vision für 2030 vor. Vom 11. bis 12. Juni berieten sich Vertreter der Europäischen Kommission, der Ministerien der Mitgliedsstaaten, wissenschaftlicher Forschungsinstitute, der Kontrollbehörden sowie öffentlicher Organisationen und Lobbys, die an der ökologischen Landwirtschaftsentwicklung interessiert sind. Die gemeinsame Vision sieht für 2030 ein faires, umweltbewusstes, gesundes und gemeinwohlorientiertes System vor. Dabei soll Europas Vorreiterrolle die Umstellung der Landwirtschaftssysteme weiter fördern. Kennzeichnend werden der Glaube an ganzheitliche Ansätze sein. Gleichzeitig gewinnen Wechselwirkungen mit anderen Initiativen an Bedeutung, einschließlich des fairen Handels, der Agrarökologie und der urbanen Landwirtschaft. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren in der Lebensmittel- und Landwirtschaftsbranche soll dieser Prozess umgesetzt werden. Der Kongress galt als Ausgangspunkt zur Gestaltung einer europaweiten Strategie. Organisiert wurde die Veranstaltung während der lettischen Ratspräsidentschaft vom lettischen Ministerium für Landwirtschaft zusammen mit der Internationalen Föderation Biologischer Landwirtschaftsbewegungen (IFOAM).

30 Prozent Wertschöpfung für die Region

(12.06.2015) Was bringt ein mittelständischer Biolebensmittelhersteller seiner Region? Jan-Peter Bauck wollte es genau wissen und hat die Bilanz der Bauckhof Naturkost auf ihren Regionalbezug hin durchleuchtet. Mit einigen überraschenden Ergebnissen: Gut acht Millionen Euro, das sind über 30 Prozent des Firmenumsatzes, blieben in der Region, ein weiteres Drittel der Erlöse wurde im Rest von Deutschland ausgegeben, ein Drittel der Wertschöpfung ging ins Ausland. Das klingt nicht besonders regional, lässt sich aber mit Hilfe der aufbereiteten Zahlen gut erklären. Ein Großteil der Regionalausgaben sind sämtliche Löhne, Gehälter und Sozialausgaben für die 118 Mitarbeiter. Zahlreiche andere Dienstleistungen und Aufträge vergibt Bauckhof ebenfalls regional, von Baumaßnahmen über Verpackungsmaterial bis zur Spedition. Auch Steuern, Müllgebühren oder Autoreparaturen tragen zur regionalen Wertschöpfung bei. Fazit: Eine wichtige Rolle für die regionale Wertschöpfung spielt die Zahl der Mitarbeiter und damit die Verarbeitungstiefe vor Ort. Nicht unterschätzen sollte man den Anteil an Lieferanten jenseits des eigentlichen Rohstoffbezugs.

Frankreich: Supermärkte dürfen Lebensmittel nicht wegwerfen

(10.06.2015) In Frankreich landen pro Person 20 bis 30 Kilogramm Essen jährlich im Müll. Nun dürfen Supermärkte in Zukunft keine Lebensmittel mehr wegwerfen. Stattdessen muss der Lebensmittelhandel unverkaufte Ware kostenlos abgeben. Das neue Gesetz, dem die französische Nationalversammlung einstimmig zugestimmt hat, soll der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Demnach müssen Supermärkte in Frankreich zukünftig alle nicht verkauften oder unverkäuflichen Lebensmittel entweder für wohltätige Zwecke spenden oder als Tierfutter bzw. als Kompost der Landwirtschaft zur Verfügung stellen. Ab einer Größe von 400 Quadratmetern sind die Supermärkte verpflichtet, für Lebensmittelspenden Kooperationen mit gemeinnützigen Organisationen einzugehen. Das neue Wegwerf-Verbot für Supermärkte ist Teil eines Plans der französischen Regierung, der vorsieht, die Menge der Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2025 zu halbieren. Allerdings bezweifelt der Handel die Wirksamkeit des Verbots, da er für lediglich rund fünf Prozent der Lebensmittelverschwendung verantwortlich sei.

Tierwohlcheck in 7.000 Verbandsbetrieben

(09.06.2015) Die Verbände Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis setzen erstmals ein gemeinsames Kontrollverfahren um. Der letztes Jahr eingeführte Tierwohlcheck erfasst, wie es den Tieren auf den Betrieben der Ökoverbände geht. Kontrolleure überprüfen anhand von Schlüsselindikatoren den Ernährungs-, Pflege- und Gesundheitszustand der Tiere, die Verlustraten sowie den Zustand von Stall, Auslauf und Futter. Ziel ist es, mögliche Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben und somit das Wohl der Tiere auf Biobetrieben sicherzustellen. Knapp 7.000 tierhaltende Mitgliedsbetriebe wurden 2014 von den Kontrolleuren überprüft. In 95 Prozent der Fälle wurden keine Abweichungen von den Vorgaben festgestellt. Der Tierwohlcheck wurde im vergangenen Jahr erstmals auf allen tierhaltenden Mitgliedsbetrieben angewandt. Er wird nun jährlich bei der regulären Ökokontrolle durchgeführt.

43 Prozent mehr Ökofläche

(08.06.2015) Die ökologisch bewirtschafteten Flächen in Rheinland-Pfalz sind in den zurückliegenden Jahren deutlich ausgeweitet worden. Wie Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken mitteilte, wurden 2014 landesweit rund 54.000 Hektar Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet; das entsprach knapp acht Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche in dem Bundesland und war 43 Prozent mehr als 2010. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Biobetriebe in Rheinland-Pfalz um 36 Prozent auf insgesamt 1.264 an. Höfken wertete die Entwicklung als Beweis dafür, "dass unsere Maßnahmen und Anstrengungen für eine umwelt-, klima- und ressourcenschonende Landwirtschaft wirken". Immer mehr rheinland-pfälzische Landwirte sähen in der Ökoproduktion eine Chance für ihren Betrieb. Auch in Zukunft werde sie sich auf Bundes- und EU-Ebene für praxisgerechte Rahmenbedingungen des Ökolandbaus einsetzen, etwa bei der anstehenden Novelle der EU-Ökoverordnung, betonte die Ministerin.

Kein Tötungsverbot für Küken

(03.06.2015) Bundesagrarminister Christian Schmidt will kein Tötungsverbot männlicher Küken in das Tierschutzgesetz aufnehmen. Stattdessen möchte er abwarten, bis eine neue Technik gefunden wird, mit der männliche Küken bereits vor dem Schlüpfen erkannt und die Eier vernichtet werden, berichtet der Spiegel. Er rechnet damit, dass in den nächsten eineinhalb Jahren eine Technologie entwickelt werden wird, die flächendeckend vermarktet werden kann. Daher bedürfe es keiner Gesetzesänderung. Ende März hatte das Landwirtschaftsministerium eingeräumt, dass in Deutschland jährlich rund 45 Mio. männliche Küken in Schreddern getötet werden, weil sie für die Landwirte keinen Profit abwerfen. Schmidt kündigte daraufhin einen Aktionsplan gegen diese Praxis an. "Das scheint nur ein PR-Gag des Ministers gewesen zu sein", kritisiert Grünen-Parlamentarier Oliver Krischer. "Schon heute ist die Geschlechtserkennung im Ei möglich, sie ist nur teurer als das Kükenschreddern."

Baden-Württemberg fördert Ausbau des Ökolandbaus

(28.05.2015) Die baden-württembergische Landesregierung verfolgt weiterhin das Ziel, den Ausbau des Ökolandbaus im Südwesten intensiv zu fördern. Landwirtschaftsminister Alexander Bonde zufolge haben 2014 im Land insgesamt 6.919 Landwirte auf 124.534 Hektar nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus gewirtschaftet. Mit dem alljährlichen Ökoaktionstag unterstütze die Landesregierung den Austausch von Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern regionaler Bioprodukte mit den Verbrauchern. Dieser Austausch gebe dem Ökolandbau ein Gesicht, stärke das Vertrauen in heimische Bioerzeugnisse und fördere bewusste Kaufentscheidungen. Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) informierte beim Ökoaktionstag, den die Ökoanbauverbände des Landes mit der Marketinggesellschaft Baden-Württemberg organisiert hatten, über die landwirtschaftliche Diversität in Südbaden und sein Dienstleistungsangebot. Der kommissarische Vorsitzende und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL), Dr. Christian Eichert, hob die gute Entwicklung der Branche in den vergangenen Wochen und Monaten hervor, in denen es gemeinsam mit der Landesregierung gelungen sei, dem Sektor Rückenwind zu geben. "Wachstums- und Umstellungszahlen der letzten Wochen machen uns hoffnungsfroh, dass dem Verbraucherwunsch nach mehr regionalem Bio zukünftig stärker als bisher nachgekommen werden kann", erklärte Eichert.

BMEL: Zukunftsstrategie Ökolandbau soll Wachstum ankurbeln

(27.05.2015) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat eine Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau initiiert, die die Voraussetzungen schaffen soll, mittelfristig einen Flächenanteil ökologisch bewirtschafteter Fläche von 20 Prozent zu erreichen. Gemeinsam mit der Branche gelte es, in den nächsten Monaten konkrete Handlungskonzepte zu erarbeiten, von denen ein wesentlicher Wachstumsimpuls für die Biobranche ausgehen kann. Im Rahmen dieser Zukunftsstrategie werden sich die Akteure sowohl mit akuten Herausforderungen des ökologischen Landbaus, wie beispielsweise das unzureichende Angebot an ökologischem Saatgut, als auch mit strukturellen Fragen der Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft im Ökobereich beschäftigen. Weitere Punkte sind die Weiterentwicklung der EU-Rechtsvorschriften für den Ökolandbau, Ausbildungs- und Beratungsangebote sowie die Stärkung der Vermarktung heimischer Biorohstoffe. Aus den einzelnen Handlungskonzepten soll Ende 2016 ein Gesamtkonzept mit einer Road Map erarbeitet werden, aus der die zeitliche Abfolge der weiteren Arbeits- und Umsetzungsschritte hervorgeht.

Agrarrat: Keine Einigung zur Revision der EU-Ökoverordnung

(12.05.2015) Gestern hat der Agrarrat in Brüssel keine Einigung über einen Vorschlag der lettischen Ratspräsidentschaft zur Revision der EU-Ökoverordnung erzielt. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte in der Verhandlung deutlich gemacht, dass Deutschland keinem Kompromisspapier zustimmen könne, in dem spezifische Grenzwerte für Pestizid-Verunreinigungen vorgesehen sind. Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert dazu:"Der Biosektor begrüßt, dass der Agrarrat keine voreiligen Beschlüsse beim europäischen Bio-Recht verabschiedet. Es ist auch dem Bundesminister zu verdanken, dass die Mitgliedsstaaten gestern in Brüssel keinen Kompromiss eingegangen sind, der Bio ausbremsen würde. Schmidt muss weiter so standhaft bleiben, um Schaden von Verbrauchern und Biosektor abzuwenden". Der BÖLW fordert die EU-Kommission auf, den Verordnungsentwurf zurück zu ziehen, da eine Einigung aufgrund der tiefen Meinungsverschiedenheit unter den Mitgliedsstaaten und auch im Hinblick auf die sich abzeichnende Position des EU-Parlaments kaum möglich erscheint. Die Entscheidung im Rat wurde auf dessen Juni-Sitzung vertagt.

klimafach: Von der Utopie zur Wirklichkeit

(07.05.2015) Vom 20.-22. Mai 2015 findet in Ludwigshafen am Rhein die klimafach, die erste internationale Fachmesse für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, statt. Über 50 Aussteller aus verschiedenen Branchen zeigen, mit welchen Strategien sie den Herausforderungen des Klimawandels begegnen. Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) stellt bei ihrem Messeauftritt den Boden in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts. Mit zehn bis zwölf Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen ist die Landwirtschaft ein bedeutender Verursacher des Klimawandels. Nachhaltige Methoden der Landwirtschaft, insbesondere der Ökolandbau, haben enormes Potenzial im Hinblick auf Klimaschutz und Klimaanpassung. Der Boden spielt dabei als größter terrestrischer Kohlenstoffspeicher eine wichtige Rolle, wird jedoch in der Klimadebatte oft vernachlässigt. Passend zum "Internationalen Jahr des Bodens" und darüber hinaus wird die SÖL einen Großteil ihrer Aktivitäten diesem bedeutenden Thema widmen.

Neue Perspektiven für Bio-Milcherzeuger in Rheinland-Pfalz und dem Saarland

(07.05.2015) Zwölf Biobetriebe aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Belgien haben vergangene Woche neue Strukturen für die Milchabnahme geschaffen. Ab 2016 werden sie ihre rund fünf Millionen Liter Milch an die Bioland-Milcherzeugergemeinschaft der Mittelgebirgsbauern (MEG) liefern. Diese wiederum hat die Weiterverarbeitung der Biomilch mit der Gläsernen Molkerei vertraglich geregelt. Für die Landwirte bedeutet dieser Schritt eine verlässliche Vertragssituation und bessere Preise. Die Bauern hatten ihre Verträge mit der Molkerei Arla bzw. Walhorn gekündigt, weil sie durch den Wegfall der Milchquote einen Preisverfall befürchten. Auch Betriebe aus Luxemburg planen, sich den neuen Verträgen anzuschließen.

Jetzt beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2016 bewerben!

(05.05.2015) Ab sofort können engagierte Biolandwirte mit innovativen und zukunftsweisenden Betriebskonzepten ihre Ideen beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau einreichen. Gefragt sind Konzepte, die sich in der Praxis bewährt haben und den gesamten Betrieb umfassen oder bestimmte Teilbereiche abdecken. Dazu gehören unter anderem vorbildliche Lösungen im Bereich der Tierhaltung, des Natur- und Ressourcenschutzes oder im Energiemanagement. Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von bis zu 7.500 Euro. Insgesamt steht ein Preisgeld von 22.500 Euro bereit, das eine unabhängige Jury an maximal drei Sieger vergibt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2015.