Überblick

Berater auf Acker, © BLE / T.Stephan

Übersicht

Entwicklung der Beratung im Ökolandbau

Landwirte, die auf Ökolandbau umstellen wollen, haben einen hohen Beratungsbedarf. In den ersten Jahrzehnten der Entwicklung des ökologischen Landbaus gab es von staatlicher Seite weder Beratungsangebote noch Finanzierungsbeiträge für die Beratung. Der selbst organisierten Beratung zwischen Landwirten kam daher große Bedeutung zu. Zunächst haben insbesondere erfahrene Praktiker Beratungsfunktionen übernommen, ergänzt durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen den Landwirten und anderen Pionieren des ökologischen Landbaus. Mittlerweile gibt es zahlreiche hauptamtliche Berater, die in der Regel auf eine der folgenden Arten organisiert sind:

  • Verbandsberatung: Beratung durch Berater des Verbandes (z. T. mit staatlichen Zuschüssen)
  • Ringberatung: Zusammenschlüsse von Erzeugern; diese stellen mit staatlicher Förderung Berater an
  • Beratungsbüros: selbstständige Berater bieten ihre Dienstleistungen an
  • Offizialberatung: staatlichen Beratern werden Beratungsaufgaben im ökologischen Landbau übertragen
  • Auch im ökologischen Landbau nimmt mit der Spezialisierung der Wunsch nach Spezialberatern zu, z. B. zu Fragen der Vermarktung, Betriebswirtschaft, Tierhaltung oder Sonderkulturen. Es gibt zunehmend Beratungseinrichtungen, die sich regional und überregional dieser Entwicklung anpassen.

Fortbildungen für Berater

Im Rahmen des Bundesprogramms Öko-Landbau werden folgende Maßnahmen zur fachlichen Weiterbildung von Beratern und Multiplikatoren durchgeführt:

Weitere Informationsquellen