Nachrichtenarchiv Januar 2008

Nachrichtenübersicht
Britischer Öko-Verband verbietet Einsatz von Nanotechnologie
Tag des Öko-Landbaus: Öffentliche Gelder für Nachhaltigkeit und im Sinne der Konsumenten einsetzen
Bär, Wolf und Luchs werben im ICE der Deutschen Bahn für den Naturschutz
100. Geburtstag von Professor Dr. Gerhardt Preuschen
Öffentliche Petition gegen Agro-Gentechnik
AgrarBündnis präsentiert den kritischen Agrarbericht 2008
Förderpreis Naturschutzhöfe 2008: Der Bewerbungszeitraum wurde verlängert
Fachtagung: Blütenvielfalt in der Agrarlandschaft
Klimaschutz und Öko-Landbau - die Potenziale nutzen
Traineeprogramm Öko-Landbau - im Netzwerk stark
Naturschutzhof des Monats: Arche-Rhönschafhof leistet Landschaftspflege in acht Gemeinden

Britischer Öko-Verband verbietet Einsatz von Nanotechnologie

(30.01.2008) Die britische Soil Association verbietet den Einsatz von menschengemachten Nano-Partikeln in ihren zertifizierten Produkten. Damit ist der Öko-Verband nach eigenen Angaben weltweit die erste Organisation, die eine Regelung zur Nanotechnologie getroffen hat. Betroffen sind vor allem Kosmetik, Heil- und Nahrungsmittel sowie Textilien. Ähnlich wie bei gentechnisch veränderten Organismen sind die Risiken der Nanotechnologie noch weitgehend unbekannt. Möglicherweise sind die Partikel der Größe eines millionstel Millimeters gesundheitsschädlich. Sie sind besonders gut löslich und beweglich und können z.B. durch die Haut in den Körper eindringen. Eine offizielle Kennzeichnungsregelung gibt es bisher nicht. Die Substanzen kommen aber bereits stark auf den Markt beispielsweise in Form von Gesichtscremes, Sonnenschutzmitteln oder fettarmer Mayonnaise. Mit dem Verbot des Einsatzes von Nanotechnologie in Öko-Produkten will die Soil Association dem Vorsorgeprinzip des Öko-Landbaus gerecht werden und die Gesundheit der Menschen schützen.

Näheres: Soil Association-Pressemeldung

Tag des Öko-Landbaus: Öffentliche Gelder für Nachhaltigkeit und im Sinne der Konsumenten einsetzen

(28.01.2008) Beim diesjährigen Tag des Ökolandbaus vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) am 25. Januar in Berlin waren sich Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einig: Die gesellschaftlichen Zusatzleistungen der Landwirtschaft müssen angemessen entlohnt werden. Rege diskutiert wurde die Frage, wie die Politik ihre Steuerungsfunktion am nachhaltigsten gestalten könne und welche Rolle dem Öko-Landbau dabei zukomme. Keinen Zweifel an der Dimension der notwendigen Veränderungen ließ Professor Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome: „Wir brauchen eine Revolution für ein Global Governance!“ Ohne weltweite verbindliche, gemeinsam entwickelte Standards drohe der ökologische Kollaps. Denn eine rasant wachsende Weltbevölkerung, der zunehmende Wohlstand und die sich verändernden Konsummuster in China und Indien, sowie die ungelöste Energiefrage verschärfen die dramatischen Flächenkonkurrenzen und Umweltprobleme. Der ökologische Landbau sei ein Modell nachhaltigen Wirtschaftens. Jörg Große-Lochtmann, Geschäftsführer der Marktgesellschaft der Naturland Betriebe, machte deutlich, dass der ökologische Landbau verlässliche politische Rahmenbedingungen brauche, um seine Leistungen für die Gesellschaft erbringen zu können: „Solange es keinen Markt für diese öffentlichen Güter gibt, brauchen wir die Unterstützung der Politik!“. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW, betonte „der Legitimationsdruck für die Politik steigt – aus öffentlichen Mitteln müssen auch öffentliche Güter entstehen“. Den Öko-Landbau bezeichnete er als ein Agrar-Umweltprogramm, durch das effizient ein ganzes Bündel an gesellschaftlichen Zielen erreicht werden könne und an dem sich obendrein viele Verbraucher durch ihre Kaufentscheidung für Öko-Produkte beteiligten.

Näheres: BÖLW-Pressemeldung

Bär, Wolf und Luchs werben im ICE der Deutschen Bahn für den Naturschutz

(24.01.2008) Mit einer Plakatkampagne in den ICE der Deutschen Bahn macht die Gregor Louisoder Umweltstiftung zurzeit auf die Erfolge der Naturschutzbewegung aufmerksam. Ziel des Projektes ist es, ein positives Bild der Naturschutzszene zu vermitteln und Bürger über aktuelle Naturschutzthemen zu informieren. Das aktuelle Kampagnenmotiv mit Bär, Wolf und Luchs weist auf die Erfolge beim Schutz dieser faszinierenden Wildtiere im Alpenraum hin. Nach der fast vollständigen Ausrottung besiedeln sie dank der intensiven Schutzbemühungen in den Alpenländern nun wieder Teile ihres ursprünglichen Lebensraumes. "Unsere Plakatmotive wollen auf eine positive Weise vermitteln, dass Engagement für den Naturschutz erfolgreich ist. Die Rückkehr dieser faszinierenden Tiere in ihren ursprünglichen Lebensraum ist ein Meilenstein im Naturschutz", erklärt Claus Obermeier, Vorstand der Stiftung. Auf der Sonderseite www.naturschutz-ist-erfolgreich.de finden interessierte Bürger Hintergrundinformationen und Informationsmaterialien zum Kampagnenthema.

Näheres: Pressemeldung und www.naturschutz-ist-erfolgreich.de

100. Geburtstag von Professor Dr. Gerhardt Preuschen

(22.01.2008) Heute, am 22. Januar 2008, wäre Professor Dr. Gerhardt Preuschen (1908 bis 2004) 100 Jahre alt geworden. Als Pionier des ökologischen Landbaus hat er die Arbeit der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) über viele Jahre geprägt und begleitet. Die weit reichenden Veränderungen in der Landwirtschaft während seiner Lebenszeit hat er zum Teil kritisiert, zum Teil gefördert. Dabei stand der in der Landwirtschaft arbeitende Mensch, der Bauer als Pfleger der Natur zum Nutzen der Menschheit für ihn immer im Mittelpunkt. 1940 gründete Professor Dr. Gerhardt Preuschen in Breslau „sein“ Institut: das Institut für Landarbeit und Landtechnik der Max-Planck-Gesellschaft. Sein Leben lang stand er in der landwirtschaftlichen Praxis: durch die Beratung, durch die institutseigenen Versuchsbetriebe und durch die Bewirtschaftung eigener Flächen. Dieser enge Bezug zur Praxis bildete die Grundlage für sein wissenschaftliches Arbeiten. In den 70er Jahren begann die Zusammenarbeit mit der SÖL. Es entstanden daraus Bücher, die die Grundlagen für die Literatur im Öko-Landbau vor allem für Praktiker gelegt haben: z. B. „Gesunder Boden = leistungsstarker Betrieb“ (1978), „Ökologischer Weinbau“ (1979) und „Mensch und Natur – Partner oder Gegner“ (1988). Es sind Bücher, die den konsequenten Weg des ökologischen Landbaus fundiert und verständlich darlegen und den Öko-Landbau in den Gesamtzusammenhang der Ökosysteme einordnen. Anlässlich des 100. Geburtstages von Gerhardt Preuschen plant die SÖL eine Fachtagung zu seinen Schwerpunktthemen. Termin und Programm werden noch bekanntgegeben.

Näheres: Publikationen von Professor Dr. Gerhardt Preuschen

Öffentliche Petition gegen Agro-Gentechnik

(21.01.2008) Noch bis zum 26. Februar 2008 besteht die Möglichkeit, sich an einer öffentlichen Petition gegen die Agro-Gentechnik zu beteiligen. Mit der Petition soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) nicht patentiert und in der Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos gesetzlich verboten werden. Es soll verhindert werden, dass die biologische Vielfalt durch Verunreinigung mit GVOs für immer verloren geht. In der Begründung der Petition heißt es, dass freigesetzte, gentechnisch veränderte Organismen nie mehr vollständig aus der Natur rückholbar sind. "Die gentechnisch veränderten Pflanzen kreuzen sich mit verwandten Wildpflanzen und mit artgleichen Kulturpflanzen. Gentechnische Manipulation in der Landwirtschaft erzeugt keine nachhaltigen Werte für spätere Generationen, sondern zerstört deren unersetzbare natürliche Lebensgrundlagen." Auf der Internetseite des Deutschen Bundestags kann diese Petition noch bis zum 26. Februar 2008 mitgezeichnet und unterstützt werden.

Näheres: Link zur öffentlichen Petition

AgrarBündnis präsentiert den kritischen Agrarbericht 2008

(18.01.2008) Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche hat das AgrarBündnis in Berlin den „Kritischen Agrarbericht 2008“ vorgestellt. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist die Landwirtschaft als Energieerzeuger. Das AgrarBündnis weist auf die vielen, potenziellen negativen Begleiterscheinungen einer ungelenkten Biomassenutzung hin. Die Zertifizierungssysteme seien weder für den internationalen Handel noch für den Binnenmarkt funktionsfähig. Die Biomassenutzung führe daher in ihrer gegenwärtigen Form zu einer Verschärfung der bekannten negativen Auswirkungen der intensiven Landnutzung auf Klima, Umwelt, soziale Strukturen und Ernährungssouveränität. Daher fordert das AgrarBündnis, dass die Entwicklung erneuerbarer Energien viel stärker auf die Nutzung von Bei- und Nebenprodukten ausgerichtet wird. Zukunftsfähig werde nur eine Biomassenutzung sein, die dezentral und regional angepasst ist. Nur so würden die Potentiale genutzt, um Landwirtschaft und ländliche Wirtschaft an der Wertschöpfungskette zu beteiligen. Die größte Herausforderung sieht das AgrarBündnis weiterhin darin, die gentechnikfreie Landwirtschaft zu sichern. Die Zahl der Initiativen für gentechnikfreie Regionen sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen: Derzeit gibt es 176 gentechnikfreie Regionen und entsprechende Initiativen auf knapp einer Million Hektar. Das AgrarBündnis lehnt das zur Abstimmung anstehende Gentechnikgesetz als „Gentechnikförderungsgesetz“ ab. Ein Miteinander von gentechnikfreier und Gentechniklandwirtschaft werde es bei den vorgesehenen Regelungen zur guten fachlichen Praxis nicht geben können.

Näheres: Kritischer Agrarbericht

Förderpreis Naturschutzhöfe 2008: Der Bewerbungszeitraum wurde verlängert

(17.01.2008) Der Bewerbungszeitraum des Förderpreises Naturschutzhöfe 2008 wurde bis zum 31. Januar 2008 verlängert. Ausgezeichnet werden landwirtschaftliche Betriebe, die durch eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit ihre Naturschutzleistungen aktiv nach außen kommunizieren. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Teilnahmeberechtigt sind alle landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Die neue Wettbewerbsrunde soll Landwirten Anstöße bieten, ihr Engagement für den Naturschutz in Zukunft aktiv zu kommunizieren. Nur so kann die verdiente Anerkennung erreicht und die Leistung auch einer Wertschöpfung zugeführt werden. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert den Wettbewerb mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Organisation und Durchführung des Wettbewerbs liegen beim Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab). Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es beim ifab oder im Internet unter www.naturschutzhoefe.de.

Näheres: www.naturschutzhoefe.de

Fachtagung: Blütenvielfalt in der Agrarlandschaft

(15.01.2008) Am 29. Februar 2008 laden Bioland Nordrhein-Westfalen, Demeter Nordrhein-Westfalen und das Netzwerk Blühende Landschaft zur Fachtagung "Blütenvielfalt in der Agrarlandschaft" auf Schloss Oberwerries in Hamm ein. Die Farbenpracht unserer Kulturlandschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten dem Grün, Gelb und Braun der Äcker und Wiesen gewichen. Das Verschwinden der Blüten in der Agrarlandschaft hat erhebliche Auswirkungen auf Bienen, andere Insekten und Wildtiere. Namhafte Experten aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Jägerschaft und Imkerei analysieren aus ihren jeweiligen Perspektiven die aktuelle Blütenverarmung in der Kulturlandschaft und stellen Lösungsansätze vor, Blütenvielfalt zu erhalten und zu schaffen. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg wird die Veranstaltung eröffnen. Das Tagungsprogramm richtet sich an Fachpublikum aus den Bereichen Naturschutz, Landwirtschaft, Jagd und Imkerei.

Nähers: www.naturschutzberatung-nrw.de, www.bluehende-landschaft.de

Klimaschutz und Öko-Landbau - die Potenziale nutzen

(10.01.2008) Klimaschutz geht alle an. Auch der Öko-Landbau ist betroffen - und gefordert. Die Ökologie & Landau stellt den Klimaschutz daher in den Mittelpunkt ihrer aktuellen Ausgabe. Die Ansprüche des Öko-Landbaus sind hoch - auch hinsichtlich der Umweltwirkungen. Ökologie & Landau berichtet über die Potenziale für eine besonders klimafreundliche Landwirtschaft und geht folgenden Fragen nach: Wie können die Treibhausgasemissionen im Öko-Landbau weiter reduziert werden? Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen von erneuerbaren Energien aus dem Öko-Landbau und wie stellt sich Biomasse als Energielieferant aus der Perspektive des Naturschutzes dar? Wie steht die Öko-Rinderhaltung im Vergleich zur konventionellen da? Vorgestellt werden außerdem ein neues Modell, mit dem Betriebe ihren Kohlenstoffkreislauf optimieren können sowie ein Zertifizierungssystem, mit dem Betriebe ihre Treibhausgasemissionen erfassen und zu deren Minderung beitragen können. In weiteren Beiträgen der Ökologie & Landbau geht es z.B. um typische Probleme im Öko-Ackerbau, um die Forderung nach Zielvorgaben für die Schweinegesundheit und die Nachfrage nach Bio-Produkten in Japan. Thematisiert werden außerdem die kurz vor dem Abschluss stehende EU-Erhaltungssortenrichtlinie für Erhaltungs- und Amateursorten sowie die Frage, ob die Forschung zum Öko-Landbau ganzheitlich genug ist und was ganzheitliche Forschung genau beinhaltet.

Näheres: Ökologie & Landbau

Traineeprogramm Öko-Landbau - im Netzwerk stark

(08.01.2007) Bereits zum 5. Mal stellt sich das Traineeprogramm Öko-Landbau der Aufgabe, für den wachsenden Bio-Markt neue Mitarbeiter auszubilden, die fachlich gestärkt das "Unternehmen Öko-Landbau" voranbringen wollen. Im November 2007 startete die StiftungÖkologie & Landbau (SÖL) gemeinsam mit ihren Projektpartnern in eine neue Runde. Ein ereignisreiches Jahr liegt vor den 26 Trainees aus Hochschulen des Agrarsektors, der Lebensmitteltechnologie, des Gartenbaus u.a. Die Teilnehmer bilden die gesamte Wertschöpfungskette in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft ab. Auf dem ersten der vier überbetrieblichen Fortbildungsmodule im November 2007 wurde bereits deutlich, dass die Trainees das Ziel vor Augen haben, die ökologische Lebensmittelwirtschaft professionell voranzutreiben, um auf einem konkurrierenden Markt stark zu sein. Alle Trainees des internationalen Programms arbeiten elf Monate im Tagesgeschäft und in Projekten eines Unternehmens im Bereich Handel, Verarbeitung, Erzeugung, Beratung, Forschung o.ä. Neben der Arbeit in den Partnerorganisationen entwickeln die Trainees in vier zentralen Fortbildungsmodulen ihre methodischen, unternehmerischen und fachlichen Kompetenzen weiter. Das Projektteam plant bereits das 6. Traineeprogramm für 2008/ 2009, das im November 2008 startet. "Wir freuen uns sehr, dass der Bedarf an Nachwuchskräften in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft so groß ist sowie über das hohe Interesse der Hochschulabsolventen, an dem Programm teilzunehmen. Das Projektteam blickt mit Freude auf die Gestaltung eines weiteren Jahrs Traineeprogramm" so Jan Plagge, Projektleiter des Traineeprogramms.

Näheres: SÖL-Pressemeldung (PDF 37KB) und Traineeprogramm Öko-Landbau

Naturschutzhof des Monats: Arche-Rhönschafhof leistet Landschaftspflege in acht Gemeinden

(03.01.2008) Als Naturschutzhof des Monats wird im Januar der Arche-Rhönschafhof der Familie Pößel in Schernberg, Thüringen vorgestellt. Familie Pößel leistet mit großem Einsatz und Herzblut einen besonderen Beitrag zur Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen. Rhönschafe, Rotes Höhenvieh, Erzgebirgsziegen, Deutsche Sattelschweine, Thüringer Kaltblutpferde, Altdeutsche Hütehunde, verschiedene Hasen- und Geflügelrassen sind auf dem neuen Aussiedlerhof beheimatet. Bereits vor dreißig Jahren nahm sich Familie Pößel dem Rhönschaf an und begann mit der Zucht. Der Arche-Rhönschafhof bewirtschaftet insgesamt 337 Hektar Fläche. Durch Hütehaltung und Koppelhaltung leistet der Betrieb Landschaftspflege in acht Gemeinden. Streuobstwiesen, Magerrasen, Grünland in Bachtälern, Wegeränder, Hanglagen und Ausgleichsflächen werden mit den Schafen gepflegt. Die Arbeit des Schäfers verlangt einen hohen Grad an Professionalität. Die saisonal unterschiedlichen Futteransprüche der Muttertiere müssen genauso berücksichtigt werden wie die angepassten Beweidungsintensitäten auf den unterschiedlichen Standorten. Der Arche-Rhönschafhof erhielt im Februar 2007 von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel im Rahmen der Verleihung des "Förderpreises Naturschutzhöfe" eine Auszeichnung. Derzeit läuft die Ausschreibung einer neuen Wettbewerbsrunde zum "Förderpreis Naturschutzhöfe 2008".

Näheres: Pressemeldung, www.naturschutzhoefe.de