Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau


19. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Die 19. Wissenschaftstagung findet vom 29. Februar bis 3. März 2028 an der Universität Hohenheim statt. Alle Infos zur Tagung finden Sie zeitnah vor der Veranstaltung hier: wissenschaftstagung.de


Die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau gilt als bedeutendste Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen der ökologischen Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Unter der Schirmherrschaft der SÖL findet die Tagung seit Anfang der neunziger Jahre im Abstand von zwei Jahren an wechselnden Standorten statt. So bringt jede Tagung ihren eignen Charakter mit sich und trägt dadurch die unverkennbare Handschrift der durchführenden Hochschule oder Versuchsanstalt.

Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen auf den Kongressen ihre Forschungsaktivitäten und –ergebnisse im Rahmen von Posterbeiträgen oder Vorträgen vor. Workshops und zum jeweiligen Standort thematisch passenden Exkursionen erweitert das Angebot des Wissenstransfers. Dadurch entsteht ein Dialogforum, welches einen lebendigen und nachhaltigen Austausch von Forschungsergebnissen ermöglicht. Zugleich leistet die Tagung einen Beitrag, um die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern zu verbessern.

Alle Tagungen im Überblick

18. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Die 18. Wissenschaftstagung fand vom 3. bis 6. März 2026 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt.
Alle Infos zur Tagung finden Sie hier: wissenschaftstagung.de
 

Wissenschaftstagung Ökologischer Landbausucht nach Lösungen für Widersprüche 

Wie lässt sich Öko-Landbau weiterentwickeln, wenn Ziele, Erwartungen und Rahmenbedingungen zunehmend in Spannung zueinanderstehen? Dies war die Leitfrage der Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau (WiTa), die vom 3. bis 6. März 2026 mit rund 420 Teilnehmer:innen an der Universität Bonn stattfand. Die Stiftungsgemeinschaft Schweisfurth Stiftung und Stiftung Ökologie & Landbau ist die Schirmherrin der Tagung.

Unter dem Motto „Widerspruch begegnen – viele Antworten, ein Ökolandbau“ kamen Forscher:innen mit Akteur:innen aus Praxis, Beratung, Verbänden und Politik zusammen, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für die Umsetzung zu entwickeln. Dabei ging es gleichermaßen um eine kritische Selbstreflexion innerhalb des ökologischen Landbaus wie um eine klare Positionierung gegenüber einem agrarischen Mainstream, der häufig auf kurzfristige Effizienz und externalisierte Kosten setzt. 

Die Keynotes der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung spannten einen weiten thematischen Rahmen. 

Leistungen und Defizite des Öko-Landbaus

Prof. Dr. Gerold Rahmann, Leiter des Thünen Instituts für Ökologischen Landbau beleuchtete in der Keynote „30 Jahre Ökologischer Landbau“ die Leistungen und Defizite des Öko-Landbaus aus wissenschaftlicher Sicht:

„Die Wissenschaft muss vorsichtig sein, den Öko-Landbau zu bewerten, wenn die Maßstäbe und die Erfahrung dafür nicht reichen. Dieses ist gerade auf globaler Ebene häufig der Fall: Der Öko-Landbau wird als Ideologie und nicht leistungsfähig betrachtet. Dabei leistet der Ökolandbau sehr wohl hervorragende und vorbildliche Leistungen in über 180 Ländern dieser Welt. Er hilft bereits heute erheblich, die Herausforderungen der globalen Ernährungssysteme zu bewältigen. Dieses sollte auch wissenschaftlich Respekt verdienen, was nicht immer der Fall ist.

Die gesamte Wertschöpfungskette des Öko-Landbaus hat sich in den letzten 30 Jahren gut entwickelt, in Deutschland und auch in anderen Regionen der Welt. Die gesetzliche Absicherung der Ziele und Standards sowie Förderprogramme haben dabei eine wichtige Rolle gespielt. Es gibt aber auch kritische Entwicklungspunkte. Die vom Öko-Landbau selbst gesetzten und gesetzlich festgelegten Ziele (§4 EU Öko-VO 848/2018) werden nach Abstimmung der 138 Anwesenden in der Abschlussveranstaltung nur mit Schulnoten von 2 (giftfreie Umwelt) bis 3- (alte Rassen und Sorten einsetzen) bewertet. Das zeigt, dass der Öko-Landbau zwar leistungswillig ist, auch für gesellschaftliche Ziele, aber noch einiges zu tun ist, um diesen näher zu kommen. Dabei kann und muss die Wissenschaft helfen, in Deutschland und weltweit.“

Biodiversität in Agrarökosystemen

Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, Leiterin des Fachbereichs Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg, beleuchtete in ihrem Eröffnungsvortrag „Biodiversität in Agrarökosystemen – Vielfalt, Pestizide und eine Frage der Landschaftsstruktur“ die Wechselwirkungen zwischen landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und ökologischen Prozessen:

“Die Produktion gesunder Lebensmittel profitiert von einer hohen Vielfalt an Bestäubern, da diese zu einer besseren Frucht- und Samenqualität beiträgt. Gleichzeitig ist die Vielfalt bestäubender Insekten durch Lebensraumverlust und Pestizide bedroht. Daher sollten Agrarlandschaften ausreichend geeignete Lebensräume bieten. Dabei unterscheiden sich die Ansprüche der Bestäubergruppen: Schmetterlinge benötigen größere Flächen als Wildbienen, während Schwebfliegen den geringsten Flächenbedarf haben. Neben der Größe ist auch die Qualität der Lebensräume entscheidend, insbesondere das Angebot an Futterpflanzen und Nistplätzen. Der ökologische Landbau sollte deshalb nicht nur klare Richtlinien zum Pflanzenschutz haben, sondern auch Maßnahmen zur Förderung strukturreicher Landschaften und vielfältige Felder als geeignete Lebensräume für Nützlinge entwickeln.”

Ökolandbau von morgen

Charlotte Kling, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Agrarökologie und nachhaltige Anbausysteme, Hochschule Eberswalde, und PD Dr. Insa Kühling, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Acker- und Pflanzenbau, Universität Kiel, warfen zum Abschluss zentrale Fragen zur Zukunft des Ökolandbaus auf. Kann Ökolandbau ein Vorbild für mehr Gleichberechtigung sein? Wie gelingt zukünftig Klimaschutz im Ökolandbau? Wie kann Ökolandbau Demokratie im ländlichen Raum sowie in der Wissenschaft stärken und rechten Ideologien begegnen? Sie stellten Fürsorge, Optimismus, robuste Flexibilität, kritische Selbstreflexion und anhaltende Neugierde als Akzente für einen resilienten Ökolandbau von morgen heraus.“

Öko-Landbau im globalen Kontext

Prof. Dr. Matin Qaim, ergänzte als Wirtschaftswissenschaftler mit den Schwerpunkten Ernährungssysteme und Entwicklung die thematische Bandbreite. Der Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung der Universität Bonn bewertete in seiner Keynote „Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssysteme weltweit und die Rolle des Ökolandbaus“ die Bedeutung des Ökolandbaus im globalen Kontext aus einer ökonomischen Perspektive. Diese wurde anschließend im Publikum kritisch kommentiert.

Gemeinsam Antworten entwickeln

Die Vielfalt des Ökolandbaus und die Bandbreite der Forschung spiegelte das gesamte Programm der Wissenschaftstagung wider. In rund 150 Vorträgen, 70 Postern und 20 Workshops wurden neue Ansätze und kontroverse Fragen diskutiert. Die Beiträge reichten von innovativen Systemen wie Agroforst und Streifenanbau über die weiterhin drängende Stickstoffversorgung und grundlegende Aspekte des Tierwohls bis zu Optionen der Flächenausdehnung sowie sozialen und ökonomischen Perspektiven des Ökolandbaus. Es zeigte sich: Gemeinsame Werte und Prinzipien verbinden das Feld, zugleich braucht es unterschiedliche Strategien, um diese in die Praxis zu übertragen und gesellschaftlich zu vermitteln. 

Ein zentrales Merkmal der WiTa ist der transdisziplinäre Ansatz. Die Tagung verbindet wissenschaftliche Expertise über Fächergrenzen hinweg mit Erfahrungswissen aus der landwirtschaftlichen Praxis und gesellschaftlichen Debatten.

Die WiTa 2026 in Bonn machte deutlich, dass Widersprüche im Ökolandbau nicht nur Herausforderungen sind, sondern auch Motor für Erkenntnis und Fortschritt. Dort, wo Zielkonflikte offen benannt und Perspektiven zusammengeführt werden, entstehen neue Forschungsfragen – und Wege, wissenschaftliche Ergebnisse wirksam in die Praxis zu bringen.

Die nächste Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau findet an der Uni Hohenheim, Baden-Württemberg, vom 29. Februar 2028 bis zum 3. März 2028 statt.

Über die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau (WiTa) 

Die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau gilt als bedeutendste Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen der ökologischen Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Die Tagung wurde 1991 von der Stiftung Ökologie & Landbau initiiert. Seitdem findet sie im Abstand von zwei Jahren an wechselnden Standorten statt. So hat jede Tagung ihren eignen Charakter und trägt die unverkennbare Handschrift der durchführenden Hochschule oder Versuchsanstalt.

Wissenschaftler:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen auf den Kongressen ihre Forschungsaktivitäten und -ergebnisse im Rahmen von Posterbeiträgen oder Vorträgen vor. Workshops und zum jeweiligen Standort thematisch passende Exkursionen erweitern das Angebot des Wissenstransfers. Dadurch entsteht ein Dialogforum, das einen lebendigen und nachhaltigen Austausch von Forschungsergebnissen ermöglicht. Zugleich leistet die Tagung einen Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern.

Seit 2026 fungieren die Schweisfurth Stiftung und die Stiftung Ökologie und Landbau gemeinschaftlich als Schirmherrinnen der Wissenschaftstagung.

Mehr Informationen: wissenschaftstagung.de 

Bildunterschriften Bildauswahl: 

1 Keynote von Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, Universität Freiburg, bei der Eröffnungsveranstaltung
2 Wortmeldung bei der Eröffnungsveranstaltung von Dr. Klaus Wiesinger von der BayerischenLandesanstalt für Landwirtschaft 
3 Eine der zehn Poster-Sessions bei der Wissenschaftstagung. Insgesamt wurden 70 Poster präsentiert.
4 Dr. Niels Kohlschütter, Vorstand der Schweisfurth Stiftung und der Stiftung Ökologie & Landbau in Personalunion, im Gespräch mit Johannes Stauber von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

 

Die 17. Wissenschaftstagung

Die 17. Wissenschaftstagung fand vom 5. bis 8. März 2024 an der Justus-Liebig-Universität (Gießen) statt.

Infos zur Tagung: www.fibl.org www.lfl.bayern.de

16. Wissenschaftstagung ein voller Erfolg

Die 16. Ausgabe der Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau (WiTa) fand nach vier Jahren Corona-Pause unter dem Motto "One Step Ahead" auf dem neuen FiBL Campus statt und regte spannende Diskussionen zu aktuellen aber auch künftigen Fragen rund um die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft an. Am 8. März begrüsste das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL über 300 Gäste zur Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau (WiTa). In den rund dreieinhalb Tagen fanden sieben Exkursionen statt und die Teilnehmenden konnten 154 Vorträgen, 102 Poster-Präsentationen, 14 Workshops und sechs Science Pitches lauschen.

Den Auftakt bildete eine Keynote von Johanna Jacobi von der ETH in Zürich. Ihr Beitrag thematisierte den Biolandbau als ein Beispiel für Transformationen von Agrar- und Ernährungssystemen. Die Keynote hat für die gänzlich neuen Gedanken einen Raum geschaffen, wie der Ökolandbau im gesamten Landwirtschafts- und Ernährungssystem möglicherweise eine tragende Rolle spielen kann. Auch Knut Schmidtke, Direktor für Forschung, Extension und Innovation am FiBL regte mit seiner Keynote zur Innovation in der Biolandwirtschaft, zum Austausch und zum Denken an eine Zukunft innerhalb der Planetaren Grenzen an.

Im fachlich-inhaltlichen Teil wurden in den zahlreichen Beiträgen Projekte und Forschungsabreiten aus verschiedenen Fachdisziplinen vorgestellt. Während die Förderlinien inhaltlich erkennbar blieben – so gab es viele Beiträge zu Körnerleguminosen oder Transfermulch – wurden aber auch Facharbeiten ganz im Sinne des Mottos "One Step Ahead" vorgestellt, welche beispielsweise die klimaneutrale Landwirtschaft in den Fokus rückten, Agroforst thematisierten oder sich eher disruptiven Themen wie Rethinking Grassland oder der Eiweiss-Autarkie widmeten. Die Teilnehmer*innen haben diskutiert, sich mit neuen Gedanken auseinandergesetzt und gehen mit vielen neuen Ideen und Inspirationen nach Hause.

Die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau gilt als bedeutendste Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen der ökologischen Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Unter der Trägerschaft der SÖL und FiBL e.V. findet die Tagung in der Regel im Abstand von zwei Jahren an wechselnden Standorten statt. Die 16. Ausgabe wurde vom FiBL gemeinsam mit FiBL Projekte GmbH veranstaltet.

Video zur 16. Wissenschaftstagung

Zur Webseite geht es hier

Kontakt:
Uli Zerger (SÖL)
Vanessa Bibic (FiBL)

 

15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Rund 520 Teilnehmer trafen sich vom 05. bis 08. März 2019 zur 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau, die an der Universität Kassel stattfand und damit zum fünften Mal in Hessen. Gemeinsam diskutierten sie sowohl generelle Zukunftsperspektiven des ökologischen Landbaus als auch die Lösung konkreter Herausforderungen. Themen waren unter anderem gesellschaftliche Leistungen des Biolandbaus, neue Züchtungen, Anbau und Vermarktung von Leguminosen, Tiergesundheit oder Soziale Landwirtschaft.

Arno Ehresmann, Vizepräsident der Universität Kassel, hob in seiner Begrüßungsrede die herausragende Stellung des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen hervor, an dem bundesweit die erste Professur für „Alternativen Landbau“ eingerichtet wurde. Gunter Backes, Dekan dieses Fachbereichs, ermunterte die Anwesenden, ihre Forschungsergebnisse zu verbreiten und sich auszutauschen. Insbesondere müssten Zusammenhänge in Ökosystemen verstanden und intelligente Lösungen drängender Ernährungsfragen erarbeitet werden.

Eindringlich schilderte Ernst Ulrich von Weizsäcker (Gründungspräsident der Universität Kassel und Ehrenpräsident des Club of Rome) in seinem Plenarvortrag die Schwächen der aktuellen Nachhaltigkeitsagenda. Er legte den Anwesenden ans Herz, sich für neue universitäre Strukturen einzusetzen. Insbesondere der Philosophie – auch in den Naturwissenschaften – müsse eine bedeutende Rolle zukommen und interdisziplinäre Praxisnähe solle akademisch belohnt werden.

Weitere wichtige Impulse für die Tagung gab Jan Plagge (Präsident von Bioland und IFOAM EU). Er führte aus, dass mit der anstehenden Neuausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik die flächengebundenen Direktzahlungen bis 2034 schrittweise beendet werden müssten. Stattdessen sollten Umwelt-, Klima- und Tierwohlleistungen stärker honoriert werden. Staatsministerin Priska Hinz (Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) bekräftigte ihr Anliegen, ganz Hessen zu einer Ökomodellregion machen zu wollen. Ein Ökoanteil von 25 Prozent bis zum Jahr 2025 ist das Ziel. Hierfür möchte sie die Gemeinschaftsverpflegung stärker einbinden, ein Institut für Agrarsystemforschung gründen und ein Praxis-Forschungs-Netzwerk aufbauen. Uwe Schneidewind (Präsident Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie) gab der Forschergemeinde Impulse für eine große Transformation hin zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt. Er steckte mit seinem Optimismus an, dieses Jahrhundertprojekt engagiert anzugehen. Gleichzeitig mahnte er, dass Wissenschaftler keine Solisten sein sollen, sondern zu einem vielstimmigen Chor zusammenfinden müssen. Andreas Krug (Bundesamt für Naturschutz) warf in seinem Abschlussvortrag einen kritischen Blick auf die Perspektiven des Ökolandbaus im Hinblick auf die Erreichung von Naturschutzzielen.

Vielfalt erleben

Sowohl Teilnehmer als auch Organisatoren zeigten sich äußerst zufrieden mit der Tagung, auf der insgesamt 180 Vorträge und 80 Poster präsentiert wurden. Die vielfältigen Möglichkeiten zum Netzwerken wurden rege genutzt und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens intensiv diskutiert. In 20 Workshops konnten sich die Teilnehmer zu aktuellen Forschungsthemen austauschen. Vor und nach der Tagung wurden insgesamt 13 Fachexkursionen zu spannenden Betrieben und Projekten des ökologischen Landbaus rund um Kassel angeboten.

Der langjährigen Tradition des projektorientierten Lernens am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften folgend, hat eine Gruppe Studierender um Professor Johannes Kahl ein ökologisch, regionales und saisonales Verpflegungskonzept erarbeitet und gemeinsam mit dem Kasseler Biorestaurant Weissenstein beim Abendempfang und Tagungsdinner umgesetzt. Auch in der Tagungsorganisation waren Studierende eng eingebunden und haben die Teilnehmer mit ihrer guten Laune angesteckt. Tagungskoordinator Daniel Mühlrath resümierte: „Wir hatten großes Glück mit einem so hoch motivierten Team arbeiten zu können, in dem alle an einem Strang zogen“.

Die 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau wurde ausgerichtet von der Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften (Witzenhausen), dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) und der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL). Die alle zwei Jahre an wechselnden Orten stattfindende Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau wurde 1991 von der SÖL initiiert, welche seither die Trägerschaft innehat. Während die erste Tagung kurz nach der Wiedervereinigung vor allem im Zeichen der deutsch-deutschen Begegnung stand, mauserte sie sich rasch zur wichtigsten Konferenz für den wissenschaftlichen Austausch zum Ökolandbau im deutschsprachigen Raum mit Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Nachbarländern. Bislang fand sie in Witzenhausen, Kiel, Bonn, Berlin, München, Wien, Kassel, Stuttgart, Gießen, Eberswalde und Zürich statt.

Rückblick Wissenschaftstagung 2019

Veranstalter

Die 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau wurde ausgerichtet durch die Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften (Witzenhausen), den Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) und die Stiftung Ökologie & Landbau.

Veranstalter
Universität Kassel Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften
Steinstraße 19
D-37213 Witzenhausen

Mitveranstalter
Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH)
Kölnische Str. 48-50
D-34117 Kassel

Träger
Stiftung Ökologie &Landbau (SÖL)
Weinstraße Süd 51
D-67098 Bad Dürkheim

14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Vom 7. bis zum 10. März 2017 fand in Freising die 14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau stattfinden. Unter dem Motto "Ökologischen Landbau weiterdenken: Verantwortung übernehmen, Vertrauen stärken" luden die Technische Universität München (TUM), die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) auf den Campus in Freising-Weihenstephan ein.

Die Fachexkursionen, die am 7. und 10. März nachmittags stattfanden, boten die Chance, die Vielfalt der Praxis im ökologischen Landbau in der abwechslungsreichen bayerischen Kulturlandschaft zu erleben.

13. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Unter dem Motto "Am Mut hängt der Erfolg!" fand vom 17. bis 20. März die 13. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) in Eberswalde statt. Über 450 TeilnehmerInnen diskutierten während der Fachexkursionen, in wissenschaftlichen Vorträgen und in zahlreichen Workshops, wie es um den Mut der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft bestellt ist. 

12. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau

Die 12. Wissenschaftstagung fand vom 05. bis 08. März 2013 an der Rheinischen Friedrich-Wilhlems-Universität in Bonn statt unter dem Motto "Ideal und Wirklichkeit - Perspektiven ökologischer Landbewirtschaftung".

Ansprechpartner

Dr. Niels Kohlschütter
Geschäftsführender Vorstand

+49 (89) 17 95 95 -0
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